Geld – Quo Vadis (Bilder)

Nachstehend eine Auswahl von Illustrationen:

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Die Kupfermünze Käsch aus China, 200 Milliarden mal hergestellt. Quelle: Wikipedia, Wikicommons

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Geld – Quo Vadis (Essay Kurz)

Nachstehend die Kurzfassung des geplanten Referats bei der VHS-Ratingen am Dienstag, den 21. März 2017.

Fragestellung

Geld quo vadis?  Wäre diese Frage im europäischen Mittelalter gestellt worden, gäbe es Kopfschütteln. Geld war Gold oder Silber in verschiedenen Münzformen. Die Frage war für die Menschen nur, ob die Münzen wirklich echtes Gold oder Silber waren oder nicht mit einem weniger edlen Metall vermischt.  In China waren die Kupfermünzen des Staates ein Jahrhunderte, ja das mehr als ein Jahrtausend lang gültiges und vertrauenswürdiges Medium . Der „Wuzhu“, erstmals unter Kaiser Wudi ab 118 Vor Christus herausgegeben, blieb bis 618 Nach Christus im Umlauf. Diese achthundert Jahre werden dann übertroffen vom „Kaiyuan Tongbao“, erstmals unter der Tang-Dynastie im Jahr 618 herausgegeben, Weiterlesen

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Geld – Quo Vadis (Essay lang)

Vorbemerkung: Nachstehend eine Materialsammlung für einen Essay über Geld als Grundlage für ein Referat bei der VHS-Ratingen am Dienstag, den 21. März 2017. Das Referat selbst wird, mit Charts, Zahlen  und Bildern unterlegt, eine Kurzform der darin enthaltenen Gedanken sein. Die Materialsammlung behandelt das Thema Geld aus verschiedenen, immer neuen Blickwinkeln in seiner Eigenschaft als Konstrukt im Zusammenspiel von  Staat, Politik und Wirtschaft und Bürger. Dabei wird der Schwerpunkt auf den Euro gesetzt. Der Essay wird später in einer Kurzform veröffentlicht.

Hier eine Gliederungsübersicht der angesprochenen Punkte:

Fragestellung
Die Veränderungen
Was ist Geld? Was war das Problem?
Geld als Versuchung
Geldtypen
Geldhoheit
Geldakzeptanz
Erster Ausblick
Fiat Money. 
Geldschöpfung durch Schulden
Geld ist nicht knapp
Ein-Mal-Eins der Kriegswirtschaften ( Exkurs)
Die Globalisierung ab den 1970ern
Momentum  Eins: Globalisierung der Petrodollars
Momentum  Zwei: Globalisierung  USA + China
Exkurs über deutsche Lieblinge: Exporte und Realwirtschaft
Momentum  Drei Der Dollar
Exkurs über deutsche Lieblinge:  „Starke Mark“
Exkurs über Trump
Trump und das Geld: Strategie „American Exit“
Differenzierungswirkungen des Geldes und der Globalisierung
Exkurs Globalisierung als Blaupause für den Euro
Die Dauerhaftigkeit einer Sache
Stabilitätsfrage 1 Aufbau und Krise
Stabilitätsfrage 2 Interpretation
Stabilitätsfrage 3 Speziell Euro
Chemie oder Alchemie?
Geld ist nicht  knapp, zum Zweiten
Geld zwischen Individuum und Welt
Die Felder der Betroffenheit
Staatsgeld
Knackpunkte
 „Money revisited“
Die großen Währungen
Das gemeinsame Problem: Schulden und daraus folgend Zinsen
Staat und Private im Kampf oder Spiel  um Geld
Das große Bild
Nochmal der Einbruch ausführlicher
Geld als Druckmittel
Buchhaltung
Der Euro und die Gefahren eines tragischen Kreislaufs
Das bekannte Gefälle: Nord-Süd
Ökonomische und soziale Divergenzen
Dagegen staatliche Homogenisierung
EZB
Totales Geld, Macht des Geldes, Macht des Volkes
Ein Kommentar
Helikoptergeld, CSPP und Aktienkäufe
Endstand
Transferunion
Staatsschulden auf Eis
Staatsbankrotte
Vertrauen
Exits
Brexit und andere
Parallelwährungen
Aktuelle Ideen
Renationalisierung der Währungen in Europa
Doppelter Euro
Neuer Goldstandard
Implosion im „Schwarzen Riesen“
Perspektiven, Bankensystem und modernes Geld

Fragestellung:

Geld quo vadis?  Wäre diese Frage im europäischen Mittelalter gestellt worden, würde sie auf  Unverständnis gestoßen sein. Was soll diese Frage? Vielleicht  hätten einige Menschen sie dahin gehend mit ihrer Sorge verbunden, ob wohl endlich die Zeit der Kipper und Wipper zu Ende sei oder wieder kehre, als der Gold oder Silbergehalt der Münzen von den Fürsten systematisch verschlechtert wurde. Und daher das Kippen und Wippen vielleicht einen Aufschluss über die Qualität der Münzen geben konnte.

Geld war ein sogenanntes Edelmetall. Es ist die europäische Zeit des Metallismus, wie Geldordnungen genannt werden, die auf einem oder zwei Edelmetallen basieren, Gold und Silber stellen die Basis für den sogenannten Bimetallismus dar. Gold und Silber als Geld Weiterlesen

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Deutschland – Quo Vadis? Ein Essay.

Deutschland Quo Vadis?  Diese Frage bewegt sich vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse in einer neuen, starken Spannung zwischen verschiedenen Ansätzen,  die um die Frage Deutschland und Zukunft konkurrieren und zeigen wie schwierig Zukunft in der heutigen Gegenwart sein kann. Was heißt das? Und wie schon von Anfang an die Erkenntnis, dass das Thema eine umstrittene, unvermeidbar- kontrovers politische Seite hat?

Scientific Forecast Wissenschaftliche Prognose

Normalerweise bietet sich folgendes Verfahren für das Thema an. Deutschland als Gegenstand der zeitlichen Entwicklung wird in die Bereiche Gesellschaft, Wirtschaft, Politik bzw. Staat und Wissenschaft bzw. Technik und Technologie unterteilt und für jeden dieser Bereiche nach den möglichen und wahrscheinlichen Veränderungen in der Zukunft gefragt. Hierzu bietet es sich an, für die jeweiligen Bereiche die wichtigsten Determinanten oder auch Bestimmungsgründe zu suchen, um daraus Schlüsse zu ziehen.

Zum Beispiel wird das langfristige wirtschaftliche Wachstum Deutschlands maßgeblich von der Zahl seiner Erwerbstätigen und seinem technischen Fortschritt abhängen (Determinanten). Da der Arbeitsmarkt heute quasi leergefegt ist, die Geburtenzahl niedrig Weiterlesen

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Berliner Wahl 2016 – ein Kommentar

Das Wahlergebnis in Berlin zeigt bezogen auf die Zweitstimmen der Wahlen zum Abgeordnetenhaus Folgendes:

Die Wahl wurde von der Bundespolitik geprägt.

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Wahlergebnisse zum Abgeordnetenhaus in Berlin seit 1990 (Zweitstimmen) (Quelle: Landeswahlleiterin, eigene Berechnungen)

Die CDU verliert kontinuierlich seit 1990. Ihr Stimmenverlust ist herausragend. Sie hat ihren Stimmenanteil nun deutlich mehr als halbiert, von 40,4 Prozent auf historisch tiefe Weiterlesen

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Deutschland braucht Einwanderung – ein Kommentar

Zum Kernbestand deutscher Politik gehört der Spruch Deutschland braucht Einwanderung. Die Forderung entstand schon vor dem Jahre 2000, wurde in den ersten Monaten der aufkommenden Flüchtlingsströme in 2015 erneut zum Thema (um dann wieder erst einmal zu ruhen) und ist auf den ersten Blick vollkommen einsichtig, denn Deutschland hat ein demographisches Problem und vergreist. Die Geburtenhäufigkeit gehört mit Werten von circa 1,4 zu den niedrigsten in Europa, langfristig wird damit das Wachstum bei ungefähr ein Prozent gestoppt und sind die Sozialsysteme nicht finanzierbar, da das Erwerbspersonen zu Rentner-Verhältnis gegen untragbare Eins-zu-Eins tendiert usw. Diese plakative Formel wird jetzt im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wieder aktualisiert. Und sollte hinterfragt werden.

Denn es gibt allerdings eine vollkommen andere Betrachtungsweise.

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75 Jahre Ventotene

(Montag, den 22.August 2016) August 2016)

Europa lebt  von Gipfel  und Dokument. Heute Abend  treffen  sich die Regierungschefs von Italien, Frankreich und Deutschland Renzi, Hollande und Merkel, auf der Insel Ventotene vor Neapel, wo 1941 das für die europäische Einigung so wichtige Manifest von Ventotene verfasst wurde. Von berühmten Häftlingen unter Mussolini, die damit führende Köpfe der europäischen Nachkriegszeit wurden. 75 Jahre später soll diese Symbolik mithelfen, die europäische Stagnation zu überwinden. Vielleicht sollte man sich daher das Dokument mal anschauen.

Was sagt denn das Manifest von Ventotene? Hier eine kurze Zusammenfassung:

Die europäischen  Nationalstaaten sind eine Etappe im historischen Prozess des Fortschritts zur Überwindung  engstirniger Interessen (diese Interessen bezeichnet als „Kirchturmspolitik“) und zur Entwicklung „zivilisierter Gesellschaftsordnungen“. Doch diese Form ist nicht mehr zeitgemäß, denn „Sie barg jedoch in sich die Keime des kapitalistischen Imperialismus, den unsere Generation ins Riesenhafte wachsen sah, bis zur Bildung totalitärer Staaten und dem Ausbruch zweier Weltkriege.“ Die Nation ist zu einem „göttlichen Wesen“ geworden, das nur auf sich gerichtet ist und anderen Schaden zufügt….etc.  Die Nationen haben sich zu totalitären Gebilden und z.B. „Gebärmaschinen zukünftiger Soldaten“ entwickelt (Ziffer 1. 1)).

Diese Gegenreaktion wurde laut Manifest  insbesondere durch den Widerstand der privilegieren Klassen  (hier das Klassenargument) und durch die Konzentration wirtschaftlicher Macht unter Konzernen  („Bildung riesenhafter Industrien und Bankkonzerne“) und Gewerkschaften (sic!) hervorgerufen . Diese haben sich  durch den Missbrauch der liberalen demokratischen Rechtsordnungen die Macht über den Staat angeeignet: „So schuf sich nach und nach die Überzeugung Bahn, dass einzig ein totalitärer Staat unter Abschaffung der Freiheit des Volkes imstande sei, die Interessenkonflikte zu überbrücken, deren die bestehenden politischen Institutionen nicht mehr Herr zu werden vermochten.“. Weiter: „Damit garantierte man die parasitäre Existenz der müßigen Grundbesitzer und Rentner, deren einziger Beitrag zum Volkseinkommen darin besteht, dass sie Coupons schneiden; der Monopole und Trusts, die den Konsumenten ausnutzen und das Geld des Kleinsparers dahinschmelzen lassen; der Plutokraten, die hinter der Bühne die Fäden der Politiker ziehen in der Absicht, die Staatsmaschine ausschließlich in den Dienst ihres eigenen Vorteils zu stellen, unter dem Deckmantel der Vorstellung höherer nationaler Ziele. Unangetastet bleiben die kolossalen Vermögen weniger und das Elend der großen Massen, die ausgeschlossen bleiben von jeder Möglichkeit, in den Genuss der Früchte der modernen Kultur zu kommen.“  Und die Gewerkschaften verwandeln sich „in polizeiliche Aufsichtsorgane unter der Leitung von Beamten, die von der Herrschenden Gruppe ausgesucht werden und nur dieser Rechenschaft ablegen müssen“(Ziffer 1. 2))

Und nach der Niederlage Deutschland kann „diese reaktionäre Zivilisation des Weiterlesen

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