Ökonomisches Café 5.4.2011

Ul. sprach das Thema an, das Schulen heute das Wirtschaft im Unterricht völlig ausklammern. Normalschüler(in) sei nicht einmal in der Lage, einen Kontoauszug der Bank zu lesen, geschweige denn zu verstehen. Soll und Haben, eine Bilanz im kaufmännischen Sinne seien Fremdworte und lösen Verständnislosigkeit aus. Hier müsse viel mehr getan werden. Um so schlimmer sei dieser Zustand, da mit dem erst verdienten Geld dann diese Fragen sich unvorbereitet stellen würden. Jü. erwähnte in diesem Zusammenhang die Überraschung vieler an, die sich später wundern, dass beim Abschluss einer Lebensversicherung erst einmal vier Prozent Provision anfallen, die von den ersten Prämien abgezahlt werden müßten, was sich über Jahre hinaus ziehen kann. Hier wäre es sicherlich interessant zu einen Konditionenvegleich zu recherchieren über Versicherungen über Vertreter und Versicherungen über Internet. Generell angesprochen wird das in der heutigen Finanzwelt veränderte Verhältnis von Kunde zu Bankangestellten. Früher sei es selbstverständlich gewesen, der Bank oder dem Versicherungsvertreter inhaltlich wie moralisch zu vertrauen. Dieser Vertrauensbonus sei verbraucht. Genannt  in dem Zusammenhang AWD. Wie bei jedem ökonomischen Café wird hier die Verlockungswelt der scheinbar interessanten Finanzinstrumente für den Privatanleger thematisiert und teils kritisiert. Aufklärung tue not. In der naheliegenden Frage der Vorsorge für das Alter werden die drei Grund-Modelle diskutiert: Deutsches System der Rente, englisches privates Versicherungssystem und der amerikanische Weg des privaten Aktienbesitzes. Hier zeigen sich tiefere kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede (Jo, Sab, Uw.). Die Diskussion wendet sich anschließend der Idee einer Grundsicherung  (Jü) zu, bei der darüberhinaus jeder einzelne für sich Verantwortung trägt, wenn er mehr für später vorsorgen will. Dabei kommt es, bezogen auf jemand, der heute noch jung an Jahren für später vorsorgen möchte, auf  Disziplin an, zu planen und entsprechend monatlich zurückzulegen. Da ist die Lebensversicherung oder der Sparplan der Bank im Vorteil, die einfach abzieht, da wo man sons gezwungen wäre, selbst regelmäßig die Überweisung für das privat gemanagte Ansparvermögen zu tätigen.

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