Staatsschulden (Teil 3): Expansion Italien, Deutschland, USA

Wir wissen alle, dass man Urteile lieber mit kühlem Kopf treffen sollte. Die gängige Sichtweise der Staatsschulden im Verhältnis zum BIP (Wirtschaftsleistung) scheint ökonomisches Dogma geworden zu sein. Sie hat die (vielleicht gewollte) elegante Folge, dass Äpfel und Stachelbeeren alle vergleichbar werden, da die Größe der Frucht als Basis in der Relation Schuld/BIP verschwindet. Was das heißt, sehen wir an folgendem Chart.

Staatsschulden in realer Kaufkraft pro Kopf für Italien, Deutschland und USA.

Hier haben wir die Staatsschulden von Italien, Deutschland und USA verglichen, in dem wir (a) die Schulden pro Kopf vergleichen und (b) die Wechselkurs-Problematik (Schwankungen) umgehen, indem wir die Schulden als reale Kaufkraft zu Grunde legen. Man spricht hier von Kaufkraftparitäten oder PPP (Purchasing Power Parities) Das Bild spricht für sich. Die Frage stellt sich, wo wie Verantwortlichkeiten besonders in den USA, aber auch in den anderen Ländern (Deutschland, Italien sind nur Beispiele) für diese Prozesse liegen. Bevor wir nun alle direkt losschimpfen, kehren wir zum Anfang zurück: Wir wissen alle, dass man Urteile lieber mit kühlem Kopf treffen sollte. (dw-oec).

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